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Gemeinsam mit dem Stuttgarter Pianisten Götz Payer gibt Julian Prégardien regelmäßig Liederabende. Anlass der ersten Zusammenarbeit war die Einladung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, im Sommer 2008 in der Konzertreihe Junge Elite einen Liederabend zu gestalten. 2009 war das Duo beim Menuhin-Festival Gstaad zu Gast und gestaltete in der Reihe Jeunes Étoiles eine Matinée.
Pressestimme zu Junge Elite (Ekkehard Ochs, 5.9.2008): "Was das stimmliche Material betrifft, so hat die Natur an Ausstattung nicht gespart: ein "richtiger" Tenor, voller Wohlklang, zartem Schmelz und - bei Bedarf - strahlendem Metall. [...] Besonders hier (bei Ravels "Cinq Mélodies Populaires Grecques und Schumanns opus 24) erwies sich Prégardien im variablen Einsatz der Stimme, in der Eindringlichkeit seiner sprachlichen Diktion, der Sensibilität im Umgang mit dem stimmlichen Timbre und der expressiven Textausdeutung als schon bemerkenswert reifer Gestalter anspruchsvoller Literatur. Zu danken war dies auch dem Pianisten Götz Payer, dessen gleichgeartete sensible pianistische Partnerschaft gerade bei Ravel und Schumann unverzichtbar war."

Mit Franz Schrekers Wiegenliedchen sind die beiden Künstler auf der ersten CD-Edition des viel beachteten Wiegenliederprojektes vertreten. Dieses Benefiz-Projekt basiert auf einer Idee Cornelius Hauptmanns und wird gemeinsam durchgeführt von Carus-Verlag und SWR 2.

Des weiteren arbeitet Julian Prégardien mit Michael Gees, dem langjährigen Klavierpartner seines Vaters Christoph Prégardien, zusammen.
Gemeinsam mit dem Gémeaux-Quartett haben sie eine Programmidee mit dem Titel Schumann ex tempore entwickelt, die im Sommer 2010 realisiert wird. |